Fernkabel Störung

Die Bilder von einem Wintereinsatz

Die Bilder wurden von Otmar Rauwolf zur Verfügung gestellt. Er war von 1972 bis zu seiner Pensionierung 2007 beim FA Augsburg bzw. Telekom als Dipl.-Ing. (FH) beschäftigt.
Von 1972 bis 1983 war er Bauleiter bzw. Leiter der Störungsbeseitigung bei der Dienststelle FKU/FKB (Fernkabelunterhaltung und Fernkabelbau). Die Zeit der damaligen Tätigkeit bei FkU/FkB war stark geprägt durch die neue Übertragungstechnik über Koaxialkabel.
Diese Kabel hatten eine weitaus höhere Übertragungsratte und wurden Zug um Zug im Fernkabelbau neu verlegt.
Die Kabel erforderten eine neue Spleißtechnik und in gewissen Abständen (meist 4 km) gab es unterirdische Verstärkermuffen (Kosten einer Verstärkermuffe ca. 80.000 DM).
Bei Störungen hatten die Einsätze an diesen Kabeln absolute Priorität.
Störungen an den Kabeln wurden auf die Schnelle nur provisorisch behoben.
Die endgültige Störungsbeseitigung oder die sonstigen geplanten Arbeiten an den Kabeln durften grundsätzlich nur nachts (meistens ab 24 Uhr) durchgeführt werden, um die Ausmaße der Abschaltung der Kabel so gering wie möglich zu halten.
Es war teilweise ein harter Einsatz, hauptsächlich in den Wintermonaten.

 

 

 

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